{"id":3430,"date":"2024-04-22T08:42:36","date_gmt":"2024-04-22T06:42:36","guid":{"rendered":"https:\/\/rotes-nowawes.de\/?page_id=3430"},"modified":"2024-04-22T08:42:37","modified_gmt":"2024-04-22T06:42:37","slug":"kommunalpolitikerinnen-in-nowawes-im-jahr-1933","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/rotes-nowawes.de\/?page_id=3430","title":{"rendered":"Kommunalpolitiker:innen in Nowawes im Jahr 1933"},"content":{"rendered":"\n<p>Im Zuge des Projekts einer Gedenktafel f\u00fcr die verfolgten Kommunalpolitikerinnen in Nowawes im Jahr 1933, die im heutigen Kulturhaus Babelsberg eingeweiht werden soll, hat die Geschichtswerkstatt Rotes Nowawes e.V. kurze Biographien der Kommunalpolitikerinnen erstellt. Anbei ver\u00f6ffentlichen wir auch Fotos der SPD-Fraktion, SPD-Vorstand, Musikgruppe der (kommunistischen) Naturfreunde sowie ein Bild der kommunistischen Jugend. Hierzu bitten wir um Mithilfe, um weitere Personen identifizieren zu k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Zweiter B\u00fcrgermeister Dr. Franz Litterscheid<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>9.10.1873 K\u00f6ln \u2013 16.4.1949 Berlin-Dahlem<\/p>\n\n\n\n<p>Nach einem Jura-Studium in Bonn l\u00e4sst er sich als Rechtsanwalt in Berlin nieder. 1911 heiratet er die Malerin Margarete Loeser, die aus einer Berliner j\u00fcdischen b\u00fcrgerlich-liberalen Bankiersfamilie stammt. 1912 wird der Sohn Hans-Wolfgang geboren und evangelisch getauft. 1919 tritt er der SPD bei. Im 1. Weltkrieg wird er eingezogen und wirkt als Kriegsgerichtsrat. Auch das eiserne Kreuz wird ihm verliehen. Am 22.5.1922 beschlie\u00dft die Gemeindevertretung Nowawes, den Sozialdemokraten als Sch\u00f6ffen und Syndikus der Gemeinde zu bestellen. Seine Kandidatur wird von den Ebert-Sozialdemokraten unterst\u00fctzt, jedoch von vielen USPD-Gemeindevertretern abgelehnt, da er nicht \u201elinks genug sei.\u201c Mit der Stadtwerdung von Nowawes 1925 wird er dann zum Zweiten B\u00fcrgermeister der Stadt gew\u00e4hlt. Er beleibt in Berlin wohnen und \u00fcbt sein st\u00e4dtisches Amt eher \u201eunpolitisch\u201c aus und daher kommt es auch zeitweilig zu Auseinandersetzungen mit der SPD-Fraktion, aber insbesondere mit kommunistischen Stadtverordneten. Im Januar und Februar 1933 vertritt er den erkrankten Ersten B\u00fcrgermeister, Walter Rosenthal. Nach den \u201eKommunalwahlen\u201c im M\u00e4rz 1933 wird er umgehend beurlaubt und am 27.6.1933 in Anwendung des \u201eGesetzes zur Widerherstellung des Berufsbeamtentums\u201c aus dem Magistrat der Stadt Nowawes fristlos entlassen, \u201eda er nicht die Gew\u00e4hr bieten w\u00fcrde aufgrund seiner bisherigen politischen T\u00e4tigkeit r\u00fcckhaltlos f\u00fcr den nationalen Staat einzutreten.\u201c Er zieht sich nach Berlin zur\u00fcck und verstirbt 1949 in einer Dahlemer Klinik.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Besoldeter Stadtrat und Leiter des Wohlfahrtsamtes Paul Skirk<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>20.12.1878 Nowawes \u2013 19.12.1948 Stahnsdorf<\/p>\n\n\n\n<p>Unter den h\u00f6heren Verwaltungsbeamten im Rathaus von Nowawes ist er das einzige echte Eigengew\u00e4chs, stammend aus einer Nowaweser Weberfamilie aus der Kreuzstra\u00dfe. 1905 heiratet er und die Familie bekommt einen Sohn. Beruflich schl\u00e4gt er in Nowawes eine Verwaltungslaufbahn ein. Im 1. Weltkrieg muss er zum Milit\u00e4r. W\u00e4hrend der Revolution 1918\/1919 am 21.11.1918 in die SPD Friedrich Eberts ein.<br>Schon im Februar 1922 kandiert er f\u00fcr seine Partei zum Kreistag von Teltow, dessen Mitglied er bis 1933 sein wird. Auch dem Reichsbanner \u201eSchwarz-Rot-Gold\u201c und der Arbeiterwohlfahrt f\u00fchlt er sich als Mitglied verpflichtet und das nicht nur durch sein h\u00e4ufiges Auftreten in diesen Organisationen mit sozialpolitischen Vortr\u00e4gen und \u2013 Erl\u00e4uterungen. Mit der Stadtwerdung von Nowawes 1925 wird er nicht nur Leiter des Wohlfahrtsamtes, sondern auch gew\u00e4hlter Stadtverordneter, unmittelbar darauf gar unbesoldeter Stadtrat f\u00fcr die SPD und damit Magistrat der Stadt. Er wird durch seine Amtsf\u00fchrung zur pr\u00e4genden Gestalt moderner kommunaler Sozialpolitik in Nowawes und durch sein sehr politisches Auftreten im Kreis und in der Stadt zu einem sehr geachteten aber auch kritisch be\u00e4ugten Amtstr\u00e4ger. Noch im Februar 1933 tritt er \u00f6ffentlich gegen die neue Nazi-Herrschaft auf und kandiert f\u00fcr den Kreistag Teltow. Nach der \u201eKommunalwahl\u201c im M\u00e4rz 1933 wird er unverz\u00fcglich von den Nazis beurlaubt und am 27.7.1933 in Anwendung des \u201eGesetzes zur Widerherstellung des Berufsbeamtentums\u201c fristlos aus der Stadtverwaltung entlassen. Mit dem Verbot der SPD im Juni 1933 verliert er auch sein Mandat im Kreistag von Teltow. Er zieht von Nowawes nach Stahnsdorf. Nach der Befreiung gr\u00fcndet er dort die SPD neu und stellt sich mit 67 Jahren f\u00fcr den demokratischen Neuaufbau in seiner Gemeinde zur Verf\u00fcgung und wird Stellvertretender Gemeindeb\u00fcrgermeister. 1948 verstirbt er mehrere Kilometer entfernt von seiner bedeutenden Wirkungsst\u00e4tte, dem Rathaus in Nowawes\/Babelsberg.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Vorsitzender der Stadtverordnetenversammlung Paul Fleischmann<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>23.09.1889 Freiburg\/ Schlesien (\u015awiebodzice) \u2013 7.6.1965 in West-Berlin<\/p>\n\n\n\n<p>Der gelernte Kupferschmied heiratet 1912 im schlesischen Sprottau Elas Steinberg und zieht mit ihr nach Nowawes um dort eine Arbeit in der Lokomotivfabrik von Orenstein &amp; Koppel aufzunehmen. Seit 1907 \u2013 mit 18 Jahren ist er schon Mitglied der SPD. Schnell steigt er zu einem Funktion\u00e4r der Gewerkschaft der Kupferschmiede auf. 1916 wird er f\u00fcr die Sozialdemokraten in Nowawes Gemeindevertreter, bleibt aber auch im 1. Weltkrieg im Gegensatz zur Mehrzahl der Nowaweser Gewerkschafter ein Anh\u00e4nger Eberts (MSPD). Bis 1933 wird er in der Stadtverordnetenversammlung wirken. Mit der Stadtwerdung von Nowawes 1925 wird er erste und einziger Vorsitzender der Stadtverordnetenversammlung von Nowawes \u2013 gegen einen \u201erechtsb\u00fcrgerlichen Block\u201c, oftmals toleriert von den Kommunisten. Fest verankert in der Gewerkschaftsbewegung und in der \u00f6rtlichen Kommunalpolitik wird er 1928 zum Aufsichtsratsvorsitzenden der von den Gewerkschaften gegr\u00fcndeten Gemeinn\u00fctzigen Wohnungsbaugenossenschaft\u201c (GEWBOBA), bis 1933 die Nazis ihn aus diesem Amt dr\u00e4ngen. Im Gr\u00fcndungsjahr der GEWOBA wird er auch Leiter des Arbeitsamtes Nowawes-Potsdam in der Anhaltstra\u00dfe 6. Gerade in der Weltwirtschaftskrise wird er damit zu einer von den Nazis, aber auch von der KPD stark befehdeten Person der Kommunalpolitik. Im Juni 1932 wird er gar zum hauptamtlichen K\u00e4mmerer in Rathenow gew\u00e4hlt, kann dieses Amt aber aufgrund von dortigen Haushaltszw\u00e4ngen und rechter Gegenwehr nicht antreten. Zu den \u201eKommunalwahlen\u201c im M\u00e4rz 1933 tritt er erneut f\u00fcr die SPD an. Aufgrund st\u00e4ndiger Denunziationen als \u201emarxistischer\u201c Direktor versucht er dem Arbeitsverlust zu entgehen und tritt noch im Februar aus der SPD aus. Dennoch wird er in Anwendung des \u201eGesetzes zur Widerherstellung des Berufsbeamtentums\u201c entlassen. Als stadtbekannter Sozialdemokrat wird er im Juni 1933 verhaftet und ins KZ Oranienburg gebracht. Nach der Freilassung zieht er weitestgehend mittellos nach Berlin-Friedrichshain und macht dort mit Unterst\u00fctzung seiner Frau einen kleinen Tabakladen auf. Ausgebombt zieht er nach der Befreiung nach Neuk\u00f6lln und wird wieder Mitglied der SPD, dann auch der SED. Als einer der wenigen Fachleute der Arbeitsverwaltung wird er Mitarbeiter des neuen Berliner Magistrats. Nach der Spaltung des Magistrats 1948 schlei\u00dft er sich den Westberliner Beh\u00f6rden an, tritt wieder in die SPD ein und wird 1951 Senator f\u00fcr Arbeit von West-Berlin und 1954 Pr\u00e4sident des Landesarbeitsamtes West-Berlin.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>unbesoldeter Stadtrat Ewald Messerschmidt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>20.3.1899 Neuendorf \u2013 28.1.1941 Potsdam-Babelsberg<\/p>\n\n\n\n<p>In der Geschichte von Nowawes wird er der einzige Kommunist sein, der je Mitglied der Stadtexekutive \u2013 des Magistrats war. Kommend aus der \u201elinken Arbeiterdynastie der Messerschmidt-M\u00fcller-Meier\u201c im Weichbild der Lokomotivfabrik gro\u00df geworden , wird er nach seiner Schlosserlehrer bei Orenstein &amp; Koppel auch eine andere Begabung zeigen: als zeitweiliger Dirigent der Freien Mandolinen- und Gitarrenvereinigung und nach deren politischen Spaltung 1928 als musikalischen Chorleiter bei den Naturfreunden, wird er mit gerade mal 30 Jahren von der KPD nach ihrem bedeutenden Wahlsieg 1929 (5 Mandate) als unbesoldeter Stadtrat und ehrenamtlicher (!) Leiter des Wohnungsamtes vorgeschlagen. Auch die Sozialdemokraten werden ihn mitw\u00e4hlen. Aufgrund heftiger Auseinandersetzung innerhalb der KPD wird er 1932 ausgeschlossen, bleibt aber Stadtrat. 1933 entfernen die Nazis ihn aus dem Magistrat. Er arbeitet wieder als Schlosser und erleidet 1940 einen Betriebsunfall an dessen Folgen er 1941 verstirbt.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>unbesoldeter Stadtrat Max Schr\u00f6der<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>13.1.1887 Stralsund \u2013 13.2.1954 Potsdam-Babelsberg<\/p>\n\n\n\n<p>Der gelernte Eisenbahnarbeiter ist der \u201eBr\u00fcckenbauer\u201c in der Nowaweser Arbeiterbewegung. Schon 1907 wird er Mitglied im Deutsche Metallarbeiterverband und im Jahr seiner Heirat 1911 in Nowawes auch Mitglied der SPD. Als Gewerkschafter und Arbeiter im Reichsbahnausbesserungswerk (RAW) Potsdam wird er 1917 zur USPD gehen, f\u00fcr die er bis 1922 auch Gemeindevertreter ist, bis 1933 dann f\u00fcr die SPD. Das Mieterelend in seinem Wohnumfeld in der Luisenstr. (heute Wollestr.) kennend wird er zum Mitbegr\u00fcnder des Mietervereins Nowawes, sp\u00e4ter auch ihr Ehrenvorsitzender. Als SPD-Fraktionsvorsitzender in der Stadtverordnetenversammlung bestimmt er entscheiden \u00fcber die soziale Ausrichtung der Stadt mit und liegt auch so manches Mal \u00fcber Kreuz mit seinen eigenen Genossen im Magistrat. Im Juli 1932 ist er der sozialdemokratische Redner auf der einzigen Einheitsfrontveranstaltung der beiden Arbeiterparteien in Nowawes. Dies ist sicherlich auch darauf zur\u00fcckzuf\u00fchren, weil er weitanerkannter Vorsitzender des RAW-Betriebsrates ist. Mit dem Verbot der SPD verliert er auch das Mandat in der Stadtverordnetenversammlung. Ein Angebot, mit der Nazi-Gewerkschaft (NSBO) im RAW zu kollaborieren, weist er \u00f6ffentlich scharf zur\u00fcck und wird wieder \u201eeinfacher Eisenbahner\u201c. Nur wenige Tage nach der Befreiung versammeln sich Antifaschisten in seiner Wohnung im Blumenweg 16, um erste Schritte hin zu einer Demokratisierung zu beraten. Er gr\u00fcndete die SPD in Babelsberg neu und wird als K\u00e4mmerer auch Mitglied des ersten neuen antifaschistischen Magistrates der Stadt Potsdam. Dann folgt er dem Ruf, Direktor des fast vollst\u00e4ndig zerst\u00f6rten RAW zu werden und baut dies mit vielen anderen aus den Tr\u00fcmmern wieder auf.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>unbesoldeter Stadtrat Max Singer<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>4.4.1876 Nowawes \u2013 9.1.1943 Potsdam- Babelsberg<\/p>\n\n\n\n<p>Der Weber und sp\u00e4tere Gastwirt geh\u00f6rt neben Karl Gruhl und Paul Neumann \u00fcber Jahrzehnte zu den pr\u00e4gendsten Gestalten der Nowaweser Sozialdemokratie. Aus einer Nowaweser Weberfamilie stammend entscheid er sich, nach seiner Hochzeit 1901 das Wagnis einzugehen, Gastwirt \u2013 besser wohl \u201eKneiper\u201c zu werden. Beginnend in der damaligen Lindenstr. (heute Rudolf-Breitscheid-Str.) kann er 1911 den schon bestehenden \u201eVolksgarten\u201c in der Priesterstr. 31 (heute Karl-Liebknecht-Str. 36) \u00fcbernehmen und ihn zu dem gro\u00dfen Versammlungslokal der Nowaweser Arbeiterbewegung der Kaiserzeit machen. Nicht nur Karl Liebknecht und andere bedeutende Pers\u00f6nlichkeiten der damaligen Sozialdemokratie werden dort auftreten, sondern auch die heftigen Auseinandersetzungen innerhalb der Sozialdemokratie im 1. Weltkrieg gef\u00fchrt. Im Gegensatz zur Mehrheit der SPD in Nowawes wird er als seit 1911 gew\u00e4hlter Gemeindevertreter nicht zur USPD wechseln, sondern bei den \u201eEbert-Leuten\u201c bleiben. 1919 wird er dann Gemeindesch\u00f6ffe und nach der Stadtwerdung 1925 bis 1933 unbesoldeter Stadtrat f\u00fcr die SPD. Auch seine Kinder werden eine aktive Rolle in der von der Sozialdemokratie gepr\u00e4gten Arbeiterkulturbewegung spielen. Er selbst gibt nach dem 1. Weltkrieg die Gastwirtschaft auf und betreibt im Nebenhaus ein Caf\u00e9. 1933 wird auch er aufgrund seiner sozialdemokratischen Mitgliedschaft aus dem Magistrat entfernt.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Stadtverordneter Georg Bombe<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>13.1.1890 Marienburg \u2013 28.12.1945 Potsdam-Babelsberg<\/p>\n\n\n\n<p>Der Schlosser aus Westpreu\u00dfen wird 1913 nach Nowawes \u201eeinheiraten\u201c, nachdem er schon mehrere Jahre in der Lokfabrik von Orenstein und Koppel arbeitet. Als aktiver Gewerkschafter ist er mit dem Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer des Metallarbeiterverbandes befreundet und kandidiert 1925 erfolglos f\u00fcr die KPD f\u00fcr den Kreistag Teltow. Kurz danach wechselt er zur SPD, wir 1931 Betriebsrat bei Orenstein &amp; Koppel und 1932 &#8211; 1933 Vertreter der Betriebsr\u00e4te in der Ortsverwaltung des DMV Nowawes-Potsdam. Sein errungenes SPD-Wahlmandat wird ihm 1933 von den Nazis entzogen. Auch sein Gewerkschaftsamt verliert er und muss sich mit einer Gastwirtschaft in der Priesterstr. 14 (heute \u201eZille-Stube\u201c Karl-Liebknecht-Str. 19) selbstst\u00e4ndig machen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Stadtverordneter Richard Gr\u00fcnberger<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>18.6.1886 Nowawes \u2013 21.7.1969 Potsdam-Babelsberg<\/p>\n\n\n\n<p>Wie sein Freund Max Schr\u00f6der ein alter sozialdemokratischer Eisenbahner im RAW Potsdam. Der gelernte Tischler wird schon fr\u00fch Gewerkschafter und SPD-Mitglied. Als Kriegsteilnehmer m\u00f6chte er die neue Republik verteidigen und engagiert sich in vorderste Reihe im Reichsbanner \u201eSchwarz-Rot-Gold\u201c. Auch im Nowaweser Freidenkerverband wird er sich einen Namen machen. 1932 erstmalig Stadtverordneten wird er 1933 erneut f\u00fcr die SPD kandidieren. Sein Mandat werden ihm die Nazis um Juni nehmen. 1945 gr\u00fcndet er die SPD in Babelsberg mit.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Stadtverordnete Gertrud Henkel, geb. K\u00fcnzelmann, verw. Vanicek<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>14.2.1898 Cotta \u2013 14.1.1982 Sch\u00f6nwalde<\/p>\n\n\n\n<p>Gertrud ist eine der \u201eroten K\u00fcnzel-M\u00e4dchen\u201c aus Sachsen. Vater Hugo K\u00fcnzelmann muss um 1900 seine s\u00e4chsische Heimat aufgrund seiner politischen \u201eAufm\u00fcpfigkeit als Sozi\u201c verlassen und siedelt mit seiner vielk\u00f6pfigen Familie nach Nowawes. Armut, Bescheidenheit aber auch einen \u201eaufrechten Gang\u201c wird er allen seinen Kindern vermitteln. In diesem Umfeld wird auch Gertrud gro\u00df und findet recht schnell den Weg zur organisierten Arbeiterbewegung. Mit 23 Jahren heiratet sie den jungen Gewerkschafter Walter Vanicek, mit dem sie 2 Kinder haben wird. Ein tragischer Verkehrsunfall wird ihr schon 1926 den Mann nehmen. Als junge Witwe muss sie nun ganz alleine ihren Lebensunterhalt als Packerin bei der Konsumgenossenschaft verdingen. Dies wird ihr nur m\u00f6glich, da sie ihre zwei noch kleinen Kinder in das einzige, von reformp\u00e4dagogischen Konzepten gepr\u00e4gte Kindertagesheim in die Havelstra\u00dfe schicken kann. Als alleinerziehende Mutter wird sie dennoch die wenige Freizeit darauf verwenden, Helferin und sp\u00e4ter auch Leiterin der (sozialdemokratischen) Kinderfreunde in Nowawes zu sein. Mit dieser Aufgabe ist auch seit 1931 die Funktion als Beisitzerin im SPD-Ortsvorstand verbunden. Geradezu zwangsl\u00e4ufig ist daher ihre Kandidatur als Stadtverordnete 1933. Das errungene Mandat wird ihr jedoch von den Nazis entzogen und nach der Heirat mit ihren Freund aus der Kinderfreundebewegung, Ewald Henkel, wird sie 1936 ihren neuen Lebensmittelpunkt in Sch\u00f6nwalde bei Falkensee finden. Ein politisches Engagement wird sie nach 1945 nicht noch einmal anstreben.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Stadtverordneter Reinhold Henschel<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>17.9.1892 Nowawes \u2013 2.2.1971 Potsdam<\/p>\n\n\n\n<p>Der Bauarbeiter entstammt einer Arbeiterfamilie in Nowawes. 1919 wird er Mitglied der KPD und kandidierte schon wenige Jahre sp\u00e4ter, aber erfolglos f\u00fcr die Stadtverordnetenversammlung. 1929 gelingt ihm aber aufgrund eines verbesserten Stimmergebnisse f\u00fcr seine Partei der Einzug in das Kommunalparlament. 1931 opponiert er \u00f6ffentlich gegen den vom Stahlhelm und der NSDAP initiierten Volksentscheid gegen die SPD-gef\u00fchrte Preu\u00dfenregierung, den die KPD in einen \u201eRoten Volksentscheid\u201c umm\u00fcnzen will. Er wird aus der Partei ausgeschlossen, engagiert sich kurzzeitig in der KPD (Opposition) und geht dann zur SPD und Ihrer SVV-Fraktion. Sein 1933 errungenes SPD-Mandat wird ihm im Juni aberkannt. 1938 zieht er mit seiner Familie in die Potsdamer Stadtrandsiedlung und schl\u00e4gt sich als Markth\u00e4ndler durch. Nach der Befreiung wird er Mitbegr\u00fcnder der SPD in Potsdam.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Stadtverordnete Anna Kamin, geb. Bernhard<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>12.8.1878 &#8211; ?<\/p>\n\n\n\n<p>Die Frau des Schuhmachers Otto Kamin ist eine der wenigen Frauen, die nach Stadtwerdung von Nowawes in die Stadtverordnetenversammlung einziehen \u2013 sie f\u00fcr die SPD. Bis zur Aberkennung ihres Mandates wird sie ihr bis 1933 angeh\u00f6ren. Als Hausfrau wird sie sich neben der Kindererziehung in der AWO engagieren und die Ausfl\u00fcge der Weltlichen Schule mitgestalten.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Stadtverordneter Wilhelm Killmey<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>\u2026 &#8211; \u2026<\/p>\n\n\n\n<p>Der Kutscher kommt aus einfachen Verh\u00e4ltnissen. Bevor er der KPD beitritt ist er schon Mitglied der Internationalen Arbeiterhilfe. In der KPD Nowawes leitet er ab 1932 den Literaturvertrieb. F\u00fcr die KPD kandiert er 1933 auf Platz 4 der Liste f\u00fcr die SVV. Am 8.3.1933 wird auch sein Mandat von den Nazis \u201eannulliert\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Stadtverordneter Stanislaus Lindner<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>8.2.1899 Warschau &#8211; ?<\/p>\n\n\n\n<p>Der Glaser zieht 1921 in eine sehr arme Gegend von Nowawes, erst in die Luisenstr. (heute Wollestr.) und dann in die Grenzstr. Schon vor 1918 geh\u00f6rte er den Spartakusbund an. 1920 trennt er sich von der KPD und wird Mitglied der r\u00e4tekommunistischen Kommunistischen Arbeiterpartei. 1925 kehrt er dann in den \u201eScho\u00df\u201c der KPD zur\u00fcck und wird auch Mitglied des Arbeitersportvereins Concordia Nowawes 06. Sowohl f\u00fcr die Wahl f\u00fcr den Kreistag als auch f\u00fcr die SVV kandidiert er f\u00fcr die KPD. Sein errungenes Mandat wird ihm am 8.3.1933 von den Nazis aberkannt.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Stadtverordneter Ernst L\u00fcdicke<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>13.2.1892 Bornim \u2013 1.3.1960 Potsdam-Babelsberg<\/p>\n\n\n\n<p>Er lernt das Formerhandwerk im RAW Potsdam. Aus gesundheitlichen Gr\u00fcnden wechselt er als B\u00fchnenarbeiter zu den Althoff-Studios. 1910 wird er mit 18 Jahren zu einem Mitbegr\u00fcnder der Freien Mandolinen- und Gitarrenvereinigung Nowawes. 1925 Mitglied der Roten Hilfe, wird er auch der KPD und der Revolution\u00e4ren Gewerkschaftsopposition beitreten. 1933 ist er auf Listenplatz 3 der KPD f\u00fcr die SVV-Wahl. Sein errungenes Mandat wird ihm von den Nazis am 8.3.1933 aberkannt. Kurz danach wird er als stadtbekannter Kommunist verhaftet und f\u00fcr 2 Jahre eingesperrt. Nach der Befreiung tritt er wieder in die KPD ein und wird erster Leiter des Wohnungsamtes in Babelsberg.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Stadtverordneter Otto Machate<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>10.10.1890 Nowawes \u2013 15.10.1960 Potsdam<\/p>\n\n\n\n<p>Der Zimmermann und Eisenbahner geh\u00f6rte zu den profiliertesten, erst kommunistischen, dann sozialdemokratischen Kommunalpolitiken von Nowawes. Nach Stadtwerdung zieht er f\u00fcr die KPD 1925 als Stadtverordneter und Kreistagsmitglied ein. Im Kreistag wird er Mitglied des Kreisausschusses und \u00fcbernimmt die Gesch\u00e4fte der KPD-Fraktion. 1931 kommt es aufgrund der Gewerkschaftspolitik (RGO) der KPD zum Bruch mit seiner Partei. Er wechselt zur SPD \u00fcber wird 1932 zum Stellvertretenden SVV-Vorsteher gew\u00e4hlt. F\u00fcr die SPD erringt er 1933 in der \u201eKommunalwahl\u201c Mandate in der SVV und im Kreistag. Beide Mandaten werden ihm im Juni 1933 entzogen. 1937 zieht er in die Potsdamer Stadtrandsiedlung. 1945 wird er wieder Mitglied der SPD und baut an der Seite seines Freundes Max Schr\u00f6der das RAW wieder auf.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Stadtverordneter Ferdinand Pannicke<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>\u2026 &#8211; \u2026<\/p>\n\n\n\n<p>Der Schlosser und Sozialdemokrat ist ab 1931 &#8211; 1932 Mitglied des Gewerkschaftskartells Nowawes und gleichzeitig 2. Kassierer DMV Nowawes-Potsdam. Sein in den \u201eKommunalwahlen\u201c 1933 errungenes Mandat wird ihm im Juni 1922 von den Nazis entzogen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Stadtverordneter Paul Paulick<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>1887 \u2013 1964<\/p>\n\n\n\n<p>Der Kommunist und Arbeiter in der Lokfabrik wird 1933 in die SVV gew\u00e4hlt, sein Mandat aber am 8.3.1933 aberkannt. Nach der Befreiung tritt er wieder der KPD bei, wird Betriebsrat bei Orenstein &amp; Koppel und ehrenamtlicher Gewerkschaftler.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Stadtverordneter Bruno Rehdorf<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>28.1.1905 Steglitz \u2013 9.12.1973 Potsdam-Babelsberg<\/p>\n\n\n\n<p>Der gelernte Mechaniker kommt in Berlin schon fr\u00fch mit der organisierten Arbeiterbewegung in Kontakt. Mit 16 Jahren Mitglied der Sozialistischen Arbeiterjugend tritt er 1923 in den Deutschen Metallarbeiterverband ein. Bei SAJ-Besuchen in Nowawes lernt er seine sp\u00e4tere Frau. Die junge Sozialdemokratin Anni Klemm kennen. 1931 heiraten sie. Er \u00fcbernimmt die Leitung der Jungen Sozialdemokraten in Nowawes, tritt 1932 in die SPD ein und wird im Ortsvorstand Schriftf\u00fchrer. Mit 28 Jahren wird er 1933 j\u00fcngster gew\u00e4hlter Stadtverordneter. Sein Mandat wird aber im Juni durch die Nazis entzogen. Durch die \u201eBraunf\u00e4rbung\u201c der \u201eroten\u201c GEWOBA entschlie\u00dft sich die junge Familie dort auszuziehen. Nach der Befreiung baut er in Babelsberg die SPD wieder auf und \u00fcbernimmt 1949 die Leitung des Sozialamtes von Potsdam.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Stadtverordneter Paul Rottstock<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>3.5.1882 Potsdam \u2013 21.6.1957 Potsdam-Babelsberg<\/p>\n\n\n\n<p>Der gelernte Tischler tritt mit 18 Jahren in die Potsdamer SPD ein. Nach der Heirat in Potsdam zieht die junge Familie 1905 nach Nowawes. Schon 1914 muss er in den Krieg und kommt erst 1919 wieder nach Hause. Da ist er schon Mitglied der USPD. Seine Kriegserlebnisse f\u00fchren ihn 1925 zum Reichsbanner \u201eSchwarz-Rot-Gold\u201c, dessen Ortsvorsitzender er 1927 wird. Seit 1931 ist er auch 2. Vorsitzender der SPD in Nowawes. In der Weltwirtschaftskrise arbeitslos geworden, leitet er im Auftrage der Stadt den \u201eFreiwilligen Arbeitsdienst\u201c. Zur \u201eKommunalwahl\u201c 1933 tritt er auf Platz 2 f\u00fcr die SPD an. Einem drohenden Berufsverbot durch die Nazis kommt er mit der Mandatsniederlegung zuvor.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Stadtverordneter Paul Schultze<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>\u2026 &#8211; \u2026<\/p>\n\n\n\n<p>Der Kraftfahrer ist KPD-Spitzenkandidat f\u00fcr die \u201eKommunalwahl\u201c 1933. Sein Mandat wird ihm von den Nazis aberkannt. 1935 wohnt er nicht mehr in Nowawes.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Stadtverordneter Ernst Wache<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>27.3.1897 Stolzenau (Chociesz\u00f3w) \u2013 21.3.1954 West-Berlin<\/p>\n\n\n\n<p>Nach dem Besuch der Volksschule Reichenau (Niwa) dient er ab 1915 in der Kriegsmarine. Seit 1919 bei der Berliner Wasserpolizei t\u00e4tig, wird er 1920 Mitglied der Polizeigewerkschaft und 1924 Mitglied der 1924 SPD. Nach seinem Umzug nach Nowawes \u00fcbernimmt er 1925 bis 1926 den Vorsitz der Ortsgruppe des Reichsbanner \u201eSchwarz-Rot-Gold\u201c. 1928 wird er Gewerkschaftssekret\u00e4r im Verband Preu\u00dfischer Polizeibeamter. Im gleichen Jahr wird er auch Vorsitzender SPD Nowawes und ab 1932 Leiter der Eisernen Front Nowawes. Seine ersten kommunalpolitischen Erfahrungen sammelt er ab 1931 als SPD-Stadtverordneter in Nowawes. Beruflich ist er im Polizeipr\u00e4sidium Berlin t\u00e4tig. Im Verh\u00e4ltnis zur \u00f6rtlichen KPD geh\u00f6rt er in seiner Partei zu den Skeptikern einer Zusammenarbeit mit den Kommunisten. Noch im Februar 1933 tritt er auf Wahlveranstaltungen seiner Partei als Gegner der Nazis auf. 1933 gewinnt er ein SPD-Mandat f\u00fcr die SVV Nowawes, was ihm durch die Nazis aber entzogen wird. Im Oktober 1933 wird er aufgrund des \u201eGesetzes zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums\u201c aus dem Polizeidienst entlassen. Er zieht von Nowawes nach Prenzlauer Berg und macht sich mit einem Tabakgesch\u00e4ft selbstst\u00e4ndig. 1934 bet\u00e4tigt er sich antifaschistisch. 1939 wird er zur Kriegsmarine eingezogen. Nach der Befreiung wird er wieder SPD-Mitglied und in Prenzlauer Berg Gegner der Vereinigung beider Arbeiterparteien. Er arbeitet wieder als Polizeiangestellter in Berlin, wird jedoch nach der Spaltung des Berliner Magistrates 1948 in Ost-Berlin entlassen und zieht nach Steglitz um. Nunmehr bei der Westberliner Polizei setzt er seine Beamtenlaufbahn fort.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Stadtverordneter Hans Woike<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>\u2026 &#8211; \u2026<\/p>\n\n\n\n<p>Der Bootsmann und Bahnarbeiter aus der Grenzstr. erringt f\u00fcr die SPD 1933 ein SVV-Mandat. Im Juni wird es ihm aberkannt.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"636\" src=\"https:\/\/rotes-nowawes.de\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/SPD-Stadtverordnetenfraktion-Nowawes-um-1930-Slg.-Klett-1024x636.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3401\" srcset=\"https:\/\/rotes-nowawes.de\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/SPD-Stadtverordnetenfraktion-Nowawes-um-1930-Slg.-Klett-1024x636.jpg 1024w, https:\/\/rotes-nowawes.de\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/SPD-Stadtverordnetenfraktion-Nowawes-um-1930-Slg.-Klett-300x186.jpg 300w, https:\/\/rotes-nowawes.de\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/SPD-Stadtverordnetenfraktion-Nowawes-um-1930-Slg.-Klett-768x477.jpg 768w, https:\/\/rotes-nowawes.de\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/SPD-Stadtverordnetenfraktion-Nowawes-um-1930-Slg.-Klett-1536x954.jpg 1536w, https:\/\/rotes-nowawes.de\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/SPD-Stadtverordnetenfraktion-Nowawes-um-1930-Slg.-Klett-2048x1271.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 767px) 89vw, (max-width: 1000px) 54vw, (max-width: 1071px) 543px, 580px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">SPD Stadtverordnetenfraktion Nowawes um 1930 (Slg. Klett): stehend 2.v.l unbesoldeter Stadtrat Max Singer; 3.v.l Stadtverordnete Else Decker, geb. K\u00fcnzelmann; 5.v.l. Stadtverordnete Anna Kamin, geb. Bernhard; 7.v.l. Stadtverordneter Otto G\u00fcnther; 8.v.l. Stadtverordneter und F\u00fchrer des Reichsbanners Schwarz-Rot-Gold Nowawes Paul Rottstock, Stadtverordnete Gertrud Henkel, geb. K\u00fcnzelmann, verw. Vanicek; sitzend 1.v.l. unbesoldeter Stadtrat und Leiter des Wohlfahrtsamtes Paul Skirk, 2.v.l. Stadtverordnter, Ehrenvorsitzender des Mietervereins Nowawes und Betriebsratsvorsitzender des RAW Potsdam Max Schr\u00f6der, 3.v.l. Vorsitzender der Stadtverordnetenversammlung und Leiter des Arbeitsamtes Potsdam-Nowawes Paul Fleischmann; 4.v.l. Stadtverordneter und Vorsitzender des Textilarbeiterverbandes Nowawes Paul Wolter.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"727\" src=\"https:\/\/rotes-nowawes.de\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/SPD-Stadtvorstand-Nowawes-um-1925-Slg.-Klett-1024x727.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3402\" srcset=\"https:\/\/rotes-nowawes.de\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/SPD-Stadtvorstand-Nowawes-um-1925-Slg.-Klett-1024x727.jpg 1024w, https:\/\/rotes-nowawes.de\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/SPD-Stadtvorstand-Nowawes-um-1925-Slg.-Klett-300x213.jpg 300w, https:\/\/rotes-nowawes.de\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/SPD-Stadtvorstand-Nowawes-um-1925-Slg.-Klett-768x545.jpg 768w, https:\/\/rotes-nowawes.de\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/SPD-Stadtvorstand-Nowawes-um-1925-Slg.-Klett-1536x1091.jpg 1536w, https:\/\/rotes-nowawes.de\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/SPD-Stadtvorstand-Nowawes-um-1925-Slg.-Klett-2048x1455.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 767px) 89vw, (max-width: 1000px) 54vw, (max-width: 1071px) 543px, 580px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">SPD Stadtvorstand Nowawes um 1925 (Slg. Klett): stehend 1.v.l. Paul Skirk, unbesoldeter Stadtrat und Leiter des Wohlfahrtsamtes; 3.v.r. Max Schr\u00f6der, Stadtverordneter. Ehrenvorsitzender des Nowaweser Mieterbundes und Betriebsratsvorsitzender des RAW Potsdam; 1.v.r. Paul Wolter, Stadtverordnter und Vorsitzender des Nowaweser Textilarbeiterverbandes ; sitzend 1.v.l. Olga Bathe Vorsitzende des Ortsausschusses der Arbeiterwohlfahrt; 3.v.l. Anna K\u00fcnzelmann<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"727\" src=\"https:\/\/rotes-nowawes.de\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Musikgruppe-der-kommunistischen-Naturfreunde-Nowawes-Slg.-Klett-1024x727.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3403\" srcset=\"https:\/\/rotes-nowawes.de\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Musikgruppe-der-kommunistischen-Naturfreunde-Nowawes-Slg.-Klett-1024x727.jpg 1024w, https:\/\/rotes-nowawes.de\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Musikgruppe-der-kommunistischen-Naturfreunde-Nowawes-Slg.-Klett-300x213.jpg 300w, https:\/\/rotes-nowawes.de\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Musikgruppe-der-kommunistischen-Naturfreunde-Nowawes-Slg.-Klett-768x545.jpg 768w, https:\/\/rotes-nowawes.de\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Musikgruppe-der-kommunistischen-Naturfreunde-Nowawes-Slg.-Klett-1536x1091.jpg 1536w, https:\/\/rotes-nowawes.de\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Musikgruppe-der-kommunistischen-Naturfreunde-Nowawes-Slg.-Klett-2048x1455.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 767px) 89vw, (max-width: 1000px) 54vw, (max-width: 1071px) 543px, 580px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Musikgruppe der (kommunistischen) Naturfreunde Nowawes (Slg. Klett): unten sitzend links Erns Kamischke, unten rechts sitzend mit Laute kommunistischer unbesoldeter Stadtrat Ewald Messerschmidt<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"576\" src=\"https:\/\/rotes-nowawes.de\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Kommunistische-Jugend-Nowawes-um-1930-Slg.-Klett-1024x576.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3404\" srcset=\"https:\/\/rotes-nowawes.de\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Kommunistische-Jugend-Nowawes-um-1930-Slg.-Klett-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/rotes-nowawes.de\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Kommunistische-Jugend-Nowawes-um-1930-Slg.-Klett-300x169.jpg 300w, https:\/\/rotes-nowawes.de\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Kommunistische-Jugend-Nowawes-um-1930-Slg.-Klett-768x432.jpg 768w, https:\/\/rotes-nowawes.de\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Kommunistische-Jugend-Nowawes-um-1930-Slg.-Klett-1536x864.jpg 1536w, https:\/\/rotes-nowawes.de\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Kommunistische-Jugend-Nowawes-um-1930-Slg.-Klett-2048x1152.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 767px) 89vw, (max-width: 1000px) 54vw, (max-width: 1071px) 543px, 580px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Kommunistische Jugend Nowawes um 1930 (Slg. Klett): oben stehend 1.v.r. Otto Deinert (Bruder von Martha Ludwig); unten rechts au\u00dfen mit Mandoline kommunistischer unbesoldeter Stadtrat Ewald Messerschmidt<\/figcaption><\/figure>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Zuge des Projekts einer Gedenktafel f\u00fcr die verfolgten Kommunalpolitikerinnen in Nowawes im Jahr 1933, die im heutigen Kulturhaus Babelsberg eingeweiht werden soll, hat die Geschichtswerkstatt Rotes Nowawes e.V. kurze Biographien der Kommunalpolitikerinnen erstellt. Anbei ver\u00f6ffentlichen wir auch Fotos der SPD-Fraktion, SPD-Vorstand, Musikgruppe der (kommunistischen) Naturfreunde sowie ein Bild der kommunistischen Jugend. Hierzu bitten wir &hellip; <\/p>\n<p class=\"link-more\"><a href=\"https:\/\/rotes-nowawes.de\/?page_id=3430\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">\u201eKommunalpolitiker:innen in Nowawes im Jahr 1933\u201c <\/span>weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-3430","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/rotes-nowawes.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/3430","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/rotes-nowawes.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/rotes-nowawes.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/rotes-nowawes.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/rotes-nowawes.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=3430"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/rotes-nowawes.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/3430\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3432,"href":"https:\/\/rotes-nowawes.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/3430\/revisions\/3432"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/rotes-nowawes.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=3430"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}