Zeitstrahl
Auf einer außerordentliche Mitgliederversammlung der SPD Nowawes wird der KPD vorgeworfen, die Einheitsfrontparolen nur gegen die SPD zu gebrauchen. Die AWO berichtet, dass sie 185 Familien betreut und 1.200 Portionen für Kinder und 800 Portionen für Erwerbslose in ihrer Notküche ausgibt. In: SPD-Protokollbuch.
Auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung bei Alfred Hiemke in der Karl-Gruhl-Str. bestimmen die Sozialdemokraten ihre Kandidaten für die Provinziallandtag (Paul Fleischmann) und den Kreistag. In: Potsdamer Volksblatt.
Anhänger der KPD marschieren mit auswärtiger Unterstützung zum Friedrichkirchplatz. Auf einer dortigen Kundgebung wird vor allem die SPD angegriffen. In: Potsdamer Volksblatt.
Die 251 Mitglieder starke Ortsgruppe Nowawes des Gewerkschaftsbundes der Angestellten versammelt sich unter Leitung ihres Vorsitzenden Otto Teichert im Eisenbahnhotel und beschwört Erfolge trotz „der Ungunst der Zeit“. In: Teltower Kreisblatt.
In der ATSB-Kreismeisterschaft sind die Fußballer der FTSpVgg 94 Nowawes gegen Hertha Luckenwalde 1:2 ausgeschieden. In: Brandenburger Zeitung.
Die kommunale Notküche in der Preisterstr., betrieben von der AWO, mussten in den Monaten Oktober bis Dezember 1931 23.375 Mahlzeiten an Bedürftige ausgeben. Ein Jahr später, im gleichen Zeitraum, waren es schon 52.275 Mahlzeiten. In: Potsdamer Tageszeitung
Nach Aufhebung des Demonstrationsverbotes marschieren Anhänger der KPD mit Gesang vom Bahnhof Drewitz kommend die Großbeerenstr. entlang. In: Potsdamer Tageszeitung.
Im Gesellschaftshaus „Turnhalle“ veranstaltet der Arbeiter-Radiobund einen Filmabend. Es werden gezeigt „Unsichtsbare Brücken“ und „Radiofunk einst und jetzt“ von Johannes Guter. In: Potsdamer Volksblatt.
Die im „Roten Pionier“ gemachten Beschuldigungen gegen den, beim Konsum beschäftigten Lagerarbeiter Otto Voigt wegen mangelnder Solidarität mit dem zum Tode Verurteilten Chemnitzer Bartl weißt eine Versammlung der Konsummitarbeiter im Lokal Becker einstimmig zurück. In: Potsdamer Volksblatt.
Die Volkshochschule Nowawes kündigt den Vortrag von Heinrich Pröschold zur „Entstehung des Sozialismus und Marxismus“ für den zweiten Lehrabschnitt des Winterhalbjahres an. In: Potsdamer Tageszeitung.
Im Gasthaus „Sportplatz“, Grenzstr. 8 tagt der Nowaweser Kleingartenverband und wählt erneut den Schuhmacher Gustav Mendrock zum Vorsitzenden. In: Potsdamer Tageszeitung.
Die Leitung der KPD-Ortsgruppe Nowawes mit Walter Junker, Hans Ulrich und Walter Klausch treffen sich in einem Lokal in der Wallstr. Es wird eine Kampfdemonstration gegen die faschistische Diktatur beschlossen und alle Kuriere der Parteizellen informiert. Auf dem Friedrichkirchplatz – in anderen Quellen wird der Plantagenplatz genannt – versammeln sich ca. 300 Kommunisten und Sympathiesanten und marschieren an der Elekrola vorbei zur Langen Brücke. Hans Ulrich bringt Flugblätter aus der Berliner Druckerei der Roten Fahne mit, die Walter Junker und Willi Zinnemann vor O&K verteilen, während Elli Schneemann sichert. In: Mitgestalter der Geschichte… S. 85
Auf dem Weg zum SA-Heim in der Wilhelmstraße 101 werden 2 Mitglieder der Bismarckjugend (Jugendorganisation der Deutschnationalen Volkspartei) an der Ludwigstr. Ecke Auguststr. von Kommunisten angehalten und verprügelt. In: Potsdamer Tageszeitung.
60 SA-Männer vom nahen Schützenhaus überfallen Kommunisten, die vom Arbeiterlokal Sommer kamen, vor dem Lokal Brodehl in der Gartenstr. 13. Der Gastwirt selbst gehört der NSDAP an. Die der KPD nahe stehenden 18jährigen Gustav Meinhardt und den 23jährigen Herbert Lucas werden durch Schüsse schwer verletzt. Arbeitersamariter legen Notverbände an und bringen die Verletzten ins Kreiskrankenhaus. In: Potsdamer Volksblatt.
In der ersten Sitzung der Stadtverornetenversammlung im neuen Jahr wird Paul Fleischmann als Vorsteher der Stadtverordnetenversammlung wieder gewählt. Als seine Vertreter fungieren Otto Machate (SPD) und Friedrich Münzberg (Wirtschaftspartei). In: Potsdamer Tageszeitung.
Der 2. Bürgermeister Franz Litterscheid (SPD) informiert die Stadtverordneten darüber, dass Nowawes nach dem Gereke-Plan für 140 Arbeitslose für 20 Wochen Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen zu organisieren hätte. KPD-Anträge zur Schulspeisung und zur Mietherabsetzung für die Gartenstr. 55 werden an den Magistrat verwiesen. In: Potsdamer Volksblatt.
In den Abendstunden durchsucht die Polizei das KPD-Lokal von Reinhold Gebauer in der Karl-Gruhl-Str. 17 und beschlagnahmen hergestellte Flugblätter, die den Nazi-Überfall in der Gartenstr. anprangern und verhaften 8 Kommunisten. Auch das Lokal von Rot-Sport in Nr. 62 wird durchsucht. In: Potsdamer Volksblatt und Teltower Kreisblatt.
Wenige Tage nach Hitlers Machtantritt untersagt der Potsdamer Regierungspräsident alle Versammlungen der KPD sowie ihrer Hilfs- und Nebenorganisationen unter freiem Himmel im Regierungsbezirk Potsdam, wozu Nowawes gehört; Aus: Potsdams andere Seiten, Kalenderblätter, Ausgabe 2, 14. Jahrgang, Februar 2018, S. 4
Mehr als 2000 Mitglieder des Stahlhelms, der SA und der SS aus Nowawes und Potsdam ziehen durch das Rote Nowawes. Am Rathaus kommt es zu Zusammenstößen mit KPD-Mitgliedern. In: Teltower Kreisblatt.
Bei einem Fackelmarsch von 800 Stahlhelmern, SA und SS aus ganz Potsdam und Umgebung wird der parteilose 19jährige Schlosser Helmuth Thießen vor dem Rathaus Nowawes angeschossen. Auch der Potsdamer Reichsbanner-Mann Erich Klein wird verletzt. Der ASB leistet erste Hilfe. Der Nazi-Aufmarsch wird von einer aufgebrachten Menschenmenge begleitet. In: Potsdamer Volksblatt.
Der Vorsitzende Fritz Springer muss feststellen, dass 1932 kein so segensreichtes Jahr für das Kartell war, wie man gehofft hatte. Die verstärkten Angriffe der Reaktion und der Bruderkampf mit der KPD haben viele Kräfte gebunden. Man geht jedoch davon aus, dass „die neue Zeit die Arbeiterschaft zu einem unüberwindbaren Block zusammenschmieden werde“. Man schließt die Sitzung mit dem Ruf „Freiheit!“. In: Potsdamer Volksblatt.
Unter dem Dach der Eisernen Front marschieren die Arbeitersportler, das Reichsbanner, die Gewerkschaften und die SPD von Hiemke und dem Eisenbahnhotel kommend zum Friedrich-Ebert-Platz (Plantagenplatz) unter der Losung „Tritt gefasst! Schließt die Reihen!“. Provokationen der Polizei sind zu vermeiden. In: Potsdamer Volksblatt.
Die AWO veranstaltet in der „Turnhalle“ einen Unterhaltungsabend für erwerbslose SPD-Mitglieder. Den Rahmen bilden Aufführungen der FTSpVgg 94. Unter großem Beifall greift Stadtrat Paul Skirk den Sozialpopulismus der NSDAP an. Die AWO-Vorsitzende Olga Bathe schließt mit „Mit uns das Volk, mit uns der Sieg!“. In: Potsdamer Volksblatt.
Auf (ihrer) letzten legalen Mitgliederversammlung im Eisenbahnerhotel glaubt die SPD, dass Hitler scheitern würde und in 4 Jahren abgewirtschaftet hätte. Zum Schluss singt man noch gemeinsam die Internationale. In: SPD-Protokollbuch.
Auf einer von der KPD organisierten Erwerbslosenversammlung greifen die Kommunisten Gerhard Rottstock und Stanislaus Lindner scharf kommunaler Verantwortungsträger der SPD wegen ihrer Sozialpolitik an. In: Potsdamer Volksblatt.
Auf einer Mitgliederversammlung im Eisenbahnhotel stellt die SPD ihre Kandidaten für die Wahl zur Stadtverordnetenversammlung auf. Zu den Genossen spricht der Nowaweser Reichstagskandidat und Gewerkschafter Hans Kohl. In Potsdamer Volksblatt.
Anlässlich des Internationalen Frauentages spricht Käthe Kern vom SPD-Frauensekretariat Berlin zu den Genossinnen im Gesellschaftshaus „Turnhalle“ unter dem Motto „Wehrt Euch gegen Eure Versklavung, wehrt Euch gegen den Rückschritt!“ In: Potsdamer Volksblatt.
Der Polizeipräsident von Potsdam Henry von Zitzewitz verbietet aufgrund „der Notverordnung zum Schutze des deutschen Volkes“ eine SPD-Wahlveranstaltung mit dem Reichtstagsabgeordneten Franz Künstler in Nowawes. Die Veranstaltung kann dann doch stattfinden, aber ohne Künstler, der Redeverbot hat. Ernst Wache verliest eine Grußandresse. In Nowawes gibt es Straßenunruhen. In: Vorwärts, Lageberichte der Polizei.
Der sozialdemokratische Vorwärts konstatiert: in Nowawes wurden geschlossen: Pitsch (ehemals 800 Beschäftigte), Spinnerei (700), Jute (500), Michels (200) und Hozak (100). In: Vorwärts.
Der berüchtigte Charlottenburger Maikowski SA-Sturm kommt nach Nowawes und richtet in der Havelstr. 4 in Räumen der ehemaligen Kammgarnspinnerei einen Folterkeller ein. In: Werner Bethge, Helle Sterne in dunkler Nacht.
Der Reichskommissar für das preußische Kulturministerium, Bernhard Rust (NSDAP) ordnet an, dass ab Ostern keine Einschulungen mehr auf der Weltliche Schule vorgenommen werden dürfen. In: Potsdamer Tageszeitung.
Auf der Kirchentür der Friedrichskirche ist die Losung zu sehen, zur Reichstagswahl die Liste 3 (KPD) zu wählen. In: Potsdamer Tageszeitung.
Angesichts der bevorstehenden „Kommunalwahlen“ werden am Rathaus die Hakenkreuzfahne und die kaiserliche Reichsfahne Schwarz-Weiß-Rot gehisst. SA, SS und Stahlhelm marschieren auf. SA-Hilfspolizisten sichern die Veranstaltung. In: Potsdamer Tageszeitung.
Vor und am Wahltag nimmt die Polizei in Nowawes und Potsdam 33 Personen wegen „kommuninistischer Betätigung“ fest, von denen 24 in Haft bleiben. Q: Terror in der Provinz Brandenburg, S. 32
Anlässlich eines verordneten feierlichen Aktes des Hissens der schwarz-weiß-roten Fahne und der Hakenkreuzfahne auf dem Gebäude des Realgymnasiums weigert sich der SAJler Karl Gadow, das Horst-Wessel-Lied zu singen und statt einem „Hurra!“ rief er „Freiheit!“. In: private Erinnerung.
Auf Veranlassung der Politischen Polizei führt die Schutzpolizei, die SA-Hilfspolizei und die gesamte Kriminalpolizei mit 9 Polizeiautos aus Potsdam kommend Razzien in den „kommunistischen“ Laubenkolonien am Horstweg, an der Gartenstr. und am Babelsberg durch. In: Teltower Kreisblatt.
Wegen der Herstellung und Verbreitung der illegalen KPD-Zeitung „Roter Pionier“ wird Walter Junker in seiner Wohnung in der Lützowstr. 5 zusammen mit Walter Klausch und Richard Graening verhaftet.
Das Lager der Technichen Nothilfe wird aufgelöst, da dessen Leiter und viele Mitabeiter dem Reichsbanner „Schwarz-Rot-Gold“ angehören. In: Teltower Kreisblatt.
Die Freidenkerbewegung organsiert unter halblegalen Bedingungen eine Jugendweihe. Vor dem Veranstaltungsort – dem Thalia-Kino – angekommen, wird den Eltern und Schülern das Betreten durch die Polizei verboten. Auf verschiedenen Wegen gehen dann die Teilnehmer in den Park Babelsberg und feiern dort unter freiem Himmel die Jugendweihe. Es spricht zu ihnen Hermann Maaß (SPD,) der bisherige Geschäftsführer des Reichsausschuss der deutschen Jugendverbände.
Die örtliche NSDAP hat entschieden, dass der bisherige Erste Bürgermeister Walter Rosenthal im Amt verbleiben kann. Hingegen wird sein Stellvertreter Dr. Franz Litterscheid (SPD) und die Stadträte Paul Skirk (SPD), Max Schröder (SPD), Max Singer (SPD) und Ewald Messerschmidt (KPD) umgehend beurlaubt. In: Teltower Kreisblatt.
Der bisherige langjährige Vorsteher der Stadtverordnetenversammlung, Paul Fleischmann, legt sein Mandat als gewählter Stadtverordneter und Provinzialtagsabgeordneter nieder. In: Potsdamer Tageszeitung.
Der Denkmalausschuss der Stadt – nunmehr nur noch besetzt von NSDAP und Deutschnationalen – beschließt unter der Leitung des Ehrenvorsitzenden, des Alt-Nazis Hermann Baatz die Errichtung eines Kriegerdenkmals auf dem Neuendorfer Bethlehemkirchplatz (heute Neuendorfer Anger). In: Nowaweser Anzeiger.
In der Wilhelmstr. 60 eröffnet die NSDAP-Ortsgruppe ihren „Braunen Laden“. In: Potsdamer Tageszeitung.
Punkt 10 Uhr beginnt der Kampfbund der NSDAP, der Propagandawart und der SA-Sturmführer mit dem Boykott von 16 jüdischen Geschäften. Vor diesen haben sich SA-Männer aufgebaut. In: Nowaweser Anzeiger.
Anlässlich der Konstituierung der neuen Stadtverordnetenversammlung – bei Ausschluss der fünf gewählten kommunistischen Stadtverordneten – versammeln sich die Rechtsfraktionen (NSDAP und Schwarz-Weiß-Rot) im evangelischen Gemeindesaal in der Schulstr. 8. Angeführt von den 4 Pfarrern von Nowawes marschiert man dann zur Friedrichskirche, wo man vom Stahlhelm, SA und SS empfangen wird. Während des 50minütiger Gottesdienstes wird gefordert, „dass Kreuz in den Sitzungssaal des Rathauses wieder aufzuhängen und sich zur Christusgemeinde zu bekennen“. In: Teltower Kreisblatt und Nowaweser Anzeiger.
Die Konstituierung der neuen Stadtverordnetenversammlung erfolgt ohne die 5 gewählten kommunistischen Stadtverordneten Paul Schultze, Paul Paulick, Ernst Lüdicke, Stanislaus Lindner und Wilhelm Killmey. Beim Betreten des Saales rufen Besucher ein dreifaches „Hitler Heil!“. Die NSDAP mit ihrem rechtsnationalen Verbündeten haben nunmehr 17 Stimmen gegen 9 Stimmen der SPD. Angesichts dieser neuen „Stärkeverhältnisse“ wird der Nazi Hans Kellnereit zum neuen Vorsteher gewählt. Die Mitglieder der SPD-Fraktion geben einen leeren Stimmzettel ab. Ein dreifaches „Sieg Heil!“ dröhnt durch den Sitzungssaal. Der zweitstärksten Fraktion, der SPD, und ihrem Kandidaten Otto Machate, wird der Posten des Stellvertreters verwehrt. Stattdessen werden Karl Gartz (Kampffront Schwarz-Weiß-Rot) und Otto Melzer (NSDAP) durchgedrückt. Nach der Konstituierung spricht der Stadtverordnete und NSDAP-Ortsgruppenleiter Hermann Baatz vom Balkon des Rathauses, flankiert von je 2 SA- und SS-Männern, zu den Versammelten und verspricht, dass man sich „mit Leib und Leben für die Veränderung der Verhältnisse einsetzen werde“. Die Masse stimmt das Horst-Wessel-Lied…Weiterlesen
Entsprechend dem Beschluss des braun-schwarzen Magistrats räumt der Arbeitersamariterbund die Unfallwache in der Priesterstr. neben dem Rathaus und das DRK unter Leitung ihres 1. Vorsitzenden, Robert Tietz (NSDAP), übernimmt die Räumlichkiten. In: Potsdamer Tageszeitung.
Der Kommunist Willy Sommer aus der Luisenstr. 60 wird verhaftet und wegen der „Fortsetzung des roten Massenselbstschutzes“ angeklagt. Das Urteil: 1 Jahr Gefängnis in Tegel. In: Brandenburgisches Landeshauptarchiv, 401 RdB Pdm VdN-5054.
Der bisher noch namenlose Platz vor der Ortskrankenkasse (heute Peter-Weiss-Platz) erhält den Namen Adolf-Hitler Platz. Der Platz, der den Namen des ersten republikanischen Reichspräsidenten, Friedrich Ebert, trägt, wird in Plantagenplatz rückbenannt. In: Teltower Kreisblatt.
Die NSDAP-Fraktion stellt einen Dringlichkeitsantrag, Hitler und Hindenburg die Ehrenbürgerschaft der Stadt Nowawes zu verleihen. Bei Stimmenthaltung der SPD-Fraktion („man solle die Sache doch nicht übertreiben“) wird der Antrag angenommen. Zu unbesoldeten Stadträten werden von der „Nationalen Einheitsliste“ (NSDAP und Schwarz-Weiß-Rot) Richard Pichottka, Alfred Gebauer, Friedrich Hinrichs und Karl Reichardt und von der SPD Max Schröder, Max Singer und Paul Rottstock gewählt. Die NSDAP und ihre Verbündeten drängen auf eine schnelle Straßenumbenennung: so sei der „Jude Rathenau eine Schmach für das Land“. Gegen die Stimmen der SPD werden die Namen von Walter Rathenau, Louis Nathan, Paul Neumann und Karl Gruhl aus dem Stadtbild getilgt. In: Teltower Kreisblatt.
