Zum Jahrestreffen des Vereins Kämpfer und Freunde der Spanischen Republik 1936–1939 e. V. (KFSR) mit der Ehrung von Walter Junker im Wald der Erinnerung (siehe Beitrag vom 15.09.25) wurde auch das Grab von Walter Junker gefunden. Christian Raschke nahm als Mitglied der Geschichtswerkstatt Rotes Nowawes e.V. und dem Verein KFSR am Jahrestreffen teil. Mitglieder des KFSR entdeckten dann das Massengrab, wo auch Walter Junker beerdigt wurde, in Els Guiamets auf dem Friedhof. Weitere Recherchen förderten außerdem sein tatsächliches Sterbedatum in dem Lazarettzug zutage und zeigten, dass diese Informationen an verschiedenen Stellen in Katalonien/Spanien bekannt waren, jedoch leider bisher den Weg nicht bis zu uns gefunden hatten. Während der Schlacht am Ebro, vom 29. Juli bis zum 7. August 1938, wurde an der Eisenbahnstation von Guiamets ein Sanitätsposten des XV. Armeekorps eingerichtet, bestehend aus Lazarettzügen und Operationswagen. So starb Walter Junker nicht, wie bisher laut DDR-Quellen, am 28.07.1938 bei Corbera d’Ebre/Gandesa, sondern am 02.08.1938 aufgrund seiner Verletzungen in Els Guiamets. Dorthin wurde Walter Junker in den Lazarettzug aus dem Krankenhaus von Móra d’Ebre evakuiert. Anbei die Tafel des Massengrabs, die Sterbeurkunde und ein aktueller Artikel aus dem ND.
Artikel im ND vom 30.11.2025: https://www.nd-aktuell.de/artikel/1195859.spanien-spanien-der-wald-der-erinnerung.html


