Gedenken an Befreiung von Babelsberg

Einige Mitglieder der Geschichtswerkstatt Rotes Nowawes haben am Wochenende der Befreiung von Babelsberg vom Nationalsozialismus durch die Rote Armee gedacht. An zwei zentralen Plätzen wurden Blumengebinde mit Schleifen niedergelegt. Der neugestaltete Willi-Frohwein-Platz am Findling, benannt nach dem in Babelsberg lebenden Auschwitzüberlebenden, liegt zentral an der Großbeerenstraße, auf der von Güterfelde kommend die Einheiten der Roten Armee am 24. April 1945 kampflos nach Babelsberg vorrückten. Auch die Stele für die Zwangsarbeiter*innen bei der Firma Frieseke & Höpfner am heutigen Torhaus des Apolloniahauses in der Großbeerenstraße wurde mit Blumen bedacht. Die Zwangsarbeiter*innen stehen exemplarisch für die Ausbeutung im durch Rüstungsproduktion geprägten Babelsberg, aber auch für den Widerstand und die Selbstbefreiung vor Ort.