Gegen das Vergessen – den Opfern einen Namen wieder geben… Stolpersteinverlegung in Babelsberg

Am 11. Mai verlegt Gunter Demnig Stolpersteine für Opfer des Nationalsozialismus im ehemaligen Nowawes (heute Babelsberg) auf Initiative der Geschichtswerkstatt Rotes Nowawes e.V. und des Rechercheprojektes des Fußballvereins Babelsberg 03.

Um 11.00 Uhr erinnern wir an die jüdisch-sozialdemokratische Familie von Carl und Hilde Landauer und ihre Kinder Ilse, Gertrud, Walter und Ernst in der Reuterstr. 16.

Ab 14.00 Uhr verlegt dann Gunter Demnig Stolpersteine für den jüdischen Arzt Martin Platau, seine Frau Ottilie und den Sohn Gerhard in der Rudolf-Breitscheid-Str. 27, für die jüdische Kaufmannsfamilie Chaim und Julie Maber in der Karl-Liebknechtstr. 119 und den kommunistischen Widerstandskämpfer Alber Klink in der Spindelstr. 7.

Um 17.00 Uhr laden wir dann im Beisein von Nachkommen der Familie Landauer ins AWO-Kulturhaus, Karl-Liebknecht-Str. 135 zu einem Vortrag „Die Familie Landauer aus der Reuterstraße – Karl, Hilde, Ilse, Gertud, Walter, Ernst … eine sozialdemokratische und jüdische Familie aus München, die in Nowawes eine Heimat und Freunde fand, der jedoch 1933 die Lebensgrundlage entzogen wird und so in die USA flüchten muss.“ Eintritt kostenlos, Spende für weitere Stolpersteinprojekte erbeten.

Die Landauer Schwestern Ilse und Gertrud mit ihrem jüngsten Bruder Ernst